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Güterkraftverkehr

Fahrzeugkostenrechnung im Güterkraftverkehr: Rechenweg für die Fachkundeprüfung

Zuletzt geprüft: 22 Min. LesezeitAutor: Furkan Bakir
Inhalt (9 Abschnitte)

Was kostet ein Lkw je Kilometer, je Einsatztag und je Stunde – und lohnt sich ein Auftrag zu dem Preis, den der Kunde bietet? Beide Fragen beantwortet die Fahrzeugkostenrechnung. Für angehende Verkehrsleiter ist sie doppelt wichtig: Sie gehört zum Stoff der IHK-Fachkundeprüfung, und sie ist im Betrieb die Grundlage jedes Angebots. Dieser Ratgeber erklärt den Aufbau, rechnet ein vollständiges Sattelzug-Beispiel Schritt für Schritt durch und zeigt offen, wo Lehrbücher und Kalkulationsschemata unterschiedlich vorgehen.

Das Wichtigste in Kürze: Die Fahrzeugkostenrechnung trennt fixe Kosten (fallen pro Jahr an, auch wenn das Fahrzeug steht), variable Kosten (entstehen je gefahrenem Kilometer) und Gemeinkosten (Verwaltung, Disposition). Daraus entstehen Kostensätze je Kilometer, je Einsatztag und je Stunde – und für jeden Auftrag die Selbstkosten und der Deckungsbeitrag. Anhang I der VO (EG) Nr. 1071/2009 verlangt genau das: die Kostenbestandteile kennen und die Kosten je Fahrzeug, Kilometer, Fahrt oder Tonne berechnen können.

Wofür Sie die Fahrzeugkostenrechnung brauchen

In der Fachkundeprüfung

Was ein Verkehrsleiter fachlich können muss, legt Anhang I Teil I der VO (EG) Nr. 1071/2009 fest; § 4 GBZugV verweist für die fachliche Eignung im Güterkraftverkehr ausdrücklich auf diese Sachgebiete. Im Sachgebiet E, Kaufmännische und finanzielle Leitung des Unternehmens, heißt es unter Nr. 7, der Bewerber müsse „die Kostenbestandteile seines Unternehmens (fixe Kosten, variable Kosten, Betriebskosten, Abschreibungen usw.) kennen und die Kosten je Fahrzeug, Kilometer, Fahrt oder Tonne berechnen können". Eng damit verbunden sind Nr. 6 (ein Budget ausarbeiten) und Nr. 12 (Frachtrechnungen für Güterkraftverkehrsleistungen ausstellen). Zwei Kostenposten der Rechnung tauchen zusätzlich im Sachgebiet D (Steuerrecht) auf: die Kraftfahrzeugsteuern (Nr. 2) sowie die Maut- und Benutzungsgebühren (Nr. 3).

Geprüft wird nach § 5 GBZugV in zwei schriftlichen Teilprüfungen von je mindestens zwei Stunden – Multiple-Choice-Fragen und Fragen mit direkter Antwort sowie schriftliche Übungen/Fallstudien – und gegebenenfalls einer mündlichen Prüfung. Die schriftlichen Fragen zählen 40 %, die Übungen/Fallstudien 35 % und die mündliche Prüfung 25 % der Gesamtpunktzahl. Gerechnet wird ohne Tabellenkalkulation: Die Prüfungsordnung der IHK für München und Oberbayern lässt zum Beispiel als Hilfsmittel ausschließlich netzunabhängige, nicht kommunikationsfähige Taschenrechner zu (§ 6 Abs. 11). Welche Regeln an Ihrer IHK gelten, steht in deren Prüfungsordnung. Den Aufbau der gesamten Prüfung erklärt der Ratgeber IHK-Fachkunde Güterkraftverkehr.

Für die Prüfung relevant: Anhang I verlangt keine auswendig gelernten Eurobeträge, sondern das Schema: Kostenbestandteile sicher den fixen oder variablen Kosten zuordnen und daraus Kosten je Fahrzeug, Kilometer, Fahrt oder Tonne berechnen. Genau diese vier Bezugsgrößen rechnet das Beispiel unten durch.

Im Betrieb

Im Alltag entscheidet die Fahrzeugkostenrechnung, ob ein Kilometerpreis, eine Tourpauschale oder ein Subunternehmer-Satz auskömmlich ist – mehr dazu im Ratgeber Subunternehmer im Transport werden. Sie liefert die Zahlen für das Budget, für die Frachtkostenkalkulation und für die Frage, ob sich ein weiteres Fahrzeug trägt.

Nicht verwechseln sollten Sie sie mit dem Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit für die EU-Lizenz. Dort geht es um Eigenkapital und Reserven, nicht um Kostensätze; die Einzelheiten stehen im Ratgeber zum Eigenkapital-Nachweis.

Der Aufbau: fixe Kosten, variable Kosten, Gemeinkosten

Jede Fahrzeugkostenrechnung sortiert die Kosten nach ihrem Verhalten: Was fällt an, auch wenn das Fahrzeug steht? Was entsteht erst durch das Fahren? Und was gehört zum Betrieb als Ganzes und nicht zu einem einzelnen Fahrzeug?

KostenblockTypische PostenVerhaltenBezugsgröße
Fixe Kosten (zeitabhängig)Abschreibung, kalkulatorische Zinsen, Kfz-Steuer, Versicherungen, je nach Schema Fahrerpersonalkosten, Stellplatzfallen pro Jahr an, unabhängig von den gefahrenen KilometernJahr, Einsatztag, Stunde
Variable Kosten (leistungsabhängig)Kraftstoff, AdBlue, Reifen, Wartung und Reparatur, Mautsteigen mit jedem gefahrenen KilometerKilometer
GemeinkostenVerwaltung, Disposition, Buchhaltung, Büroentstehen im Betrieb, nicht durch ein einzelnes FahrzeugUmlage je Fahrzeug oder Zuschlag

Fixe Kosten

Abschreibung. Die Abschreibung verteilt den Wertverlust des Fahrzeugs auf die Jahre seiner Nutzung. Bei der linearen Methode gilt: Abschreibung pro Jahr = (Anschaffungswert − Restwert) ÷ Nutzungsdauer. Wird kein Restwert angesetzt, lautet die Formel Anschaffungswert ÷ Nutzungsdauer. Zwei Feinheiten entscheiden über ein sauberes Ergebnis:

  • Reifen herausrechnen: Wer die Reifen als variable Kosten je Kilometer erfasst (wie im Beispiel unten), zieht den Wert der Erstbereifung vom abzuschreibenden Anschaffungswert ab. Sonst steckt die Bereifung doppelt in der Rechnung.
  • Kalkulatorisch statt steuerlich: Die lineare AfA nach § 7 Abs. 1 EStG verteilt die Anschaffungskosten für die Steuer gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Kostenrechnung ist ein internes Instrument und an diese Werte nicht gebunden: Sie kann mit der Nutzungsdauer rechnen, die der Betrieb tatsächlich plant, und manche Schemata schreiben auf den Wiederbeschaffungswert ab, damit die Kosten das Ersatzfahrzeug finanzieren.

Kalkulatorische Zinsen. Das im Fahrzeug gebundene Kapital ist entweder fremdfinanziert oder könnte anderswo Ertrag bringen. Die Kostenrechnung setzt dafür Zinsen an, unabhängig davon, ob tatsächlich ein Kredit läuft. Weil das gebundene Kapital durch die Abschreibung von Jahr zu Jahr sinkt, rechnet man mit dem durchschnittlich gebundenen Kapital: bei linearer Abschreibung ohne Restwert ist das der halbe Anschaffungswert, mit Restwert (Anschaffungswert + Restwert) ÷ 2. Kalkulatorische Zinsen = durchschnittlich gebundenes Kapital × Kalkulationszinssatz.

Kfz-Steuer. Für Lkw und Sattelzugmaschinen bemisst sich die Steuer nach dem verkehrsrechtlich zulässigen Gesamtgewicht, bei mehr als 3.500 kg zusätzlich nach Schadstoff- und Geräuschemissionen; bei Sattelanhängern wird das Gesamtgewicht um die Aufliegelast vermindert (§ 8 Nr. 2 KraftStG). Für eine echte Kalkulation nehmen Sie den Betrag aus dem Steuerbescheid.

Versicherungen. Kfz-Haftpflicht und gegebenenfalls Kasko gehören zum Fahrzeug. Betriebsbezogene Policen wie die Güterschadenhaftpflicht ordnen manche Schemata dem Fahrzeug zu, andere den Gemeinkosten.

Fahrerpersonalkosten. Bruttolohn, Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und gegebenenfalls Spesen. Hier unterscheiden sich die Schemata am deutlichsten. Ein fest angestellter Fahrer mit Monatslohn kostet auch dann, wenn der Lkw steht; seine Personalkosten lassen sich deshalb als fixe Kosten je Fahrzeug in den Tagessatz einrechnen. Andere Schemata weisen sie als eigenen Stundensatz aus, weil sie an der Arbeitszeit hängen. Wird nach Stunden oder je Tour bezahlt, sind sie variabel. Das Beispiel rechnet sie als Fixkosten und zeigt die Stundensatz-Variante im Vergleich.

Sonstige fixe Kosten. Stellplatz oder Halle, Haupt- und Sicherheitsprüfungen, laufende Gebühren für Telematik.

Variable Kosten

  • Kraftstoff: Verbrauch in Litern je 100 km ÷ 100 × Preis je Liter (netto) = Kosten je Kilometer.
  • AdBlue: dieselbe Rechnung mit Verbrauch und Preis der Harnstofflösung (AdBlue im Glossar).
  • Reifen: Kosten der Bereifung ÷ Laufleistung in Kilometern (Reifenmanagement).
  • Wartung und Reparatur: als Satz je Kilometer, den der Betrieb aus seinen Werkstattrechnungen ermittelt.
  • Maut: mautpflichtige Kilometer × Mautsatz. Der Satz setzt sich nach Anlage 1 BFStrMG aus vier Teilsätzen zusammen (Infrastruktur, Luftverschmutzung, Lärm, CO2) und hängt von Gewicht, Achszahl, Schadstoff- und CO2-Klasse ab. Weil der Anteil mautpflichtiger Strecken von Tour zu Tour schwankt, ist es sinnvoll, die Maut getrennt vom übrigen Kilometersatz zu führen und je Auftrag mit den tatsächlichen mautpflichtigen Kilometern zu rechnen. Wer mautpflichtig ist, erklärt der Ratgeber zur Lkw-Maut ab 3,5 Tonnen.

Gemeinkosten

Verwaltung, Disposition, Buchhaltung, Büro und – beim Einzelunternehmer – ein kalkulatorischer Unternehmerlohn entstehen nicht durch ein einzelnes Fahrzeug. Sie werden entweder als fester Betrag je Fahrzeug umgelegt (Gemeinkosten des Betriebs ÷ Zahl der Fahrzeuge) oder als prozentualer Zuschlag auf die Fahrzeugkosten. Beim Zuschlag muss feststehen, worauf er sich bezieht – ob die Maut zur Basis gehört, verändert das Ergebnis spürbar.

Praxishinweis: Rechnen Sie mit Nettowerten. Ein zum Vorsteuerabzug berechtigtes Unternehmen zieht die Umsatzsteuer aus Eingangsrechnungen als Vorsteuer ab (§ 15 UStG); sie ist für den Betrieb kein Kostenbestandteil. Ein Dieselpreis von der Preistafel der Tankstelle enthält Umsatzsteuer und muss vorher umgerechnet werden.

Kostensätze: je Kilometer, je Einsatztag, je Stunde

Aus den Jahreskosten entstehen die Kostensätze, mit denen Sie Angebote rechnen:

KostensatzFormelWofür
Vollkosten je KilometerGesamtkosten pro Jahr ÷ JahresfahrleistungVergleich mit Kilometerpreisen
Variable Kosten je KilometerSumme der leistungsabhängigen Kosten je kmjede Tour, Deckungsbeitrag
Tagessatz(fixe Kosten + Gemeinkosten) ÷ EinsatztageTagestouren, Tagesaufträge
Stundensatz(fixe Kosten + Gemeinkosten) ÷ EinsatzstundenNahverkehr, Wartezeiten (Stundensatz-Kalkulation)
Kosten je FahrtTagessatz × Einsatztage + km × variabler Satz + MautAngebot für einen Auftrag
Kosten je TonneKosten der Fahrt ÷ beförderte TonnenPreisvergleich im Ladungsverkehr

Die Kombination aus Tagessatz und Kilometersatz bildet beide Kostentreiber eines Auftrags ab: die Zeit, in der das Fahrzeug gebunden ist, und die gefahrene Strecke. Ein reiner Durchschnittssatz je Kilometer (Betriebskosten pro Kilometer) unterschätzt Touren mit langen Standzeiten und überschätzt reine Streckenfahrten. Einsatztage sind die Tage, an denen das Fahrzeug tatsächlich fährt – also ohne Wochenenden, Feiertage, Urlaub, Krankheit und Werkstattaufenthalte. Die angesetzten Einsatzstunden müssen zu den Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeitvorschriften passen.

Durchgerechnetes Beispiel: Sattelzug im Fernverkehr

Ein Transportunternehmen setzt einen Sattelzug – Sattelzugmaschine und Sattelauflieger – mit einem fest angestellten Fahrer im Fernverkehr ein. Gerechnet wird linear ohne Restwert, mit kalkulatorischen Zinsen auf den halben Anschaffungswert, Fahrerpersonalkosten als Fixkosten und Gemeinkosten als festem Betrag je Fahrzeug.

Praxishinweis: Alle Zahlen in diesem Beispiel sind frei gewählte, gerundete Beispielwerte. Sie zeigen den Rechenweg und sind keine Aussage über marktübliche Preise oder Kosten im Jahr 2026. Für Ihre eigene Kalkulation setzen Sie die Werte Ihres Betriebs ein.

Schritt 1: Eingangsdaten

GrößeBeispielwert
Anschaffungswert Sattelzugmaschine (netto)125.000 €
davon Bereifung Sattelzugmaschine5.000 €
Nutzungsdauer Sattelzugmaschine6 Jahre
Anschaffungswert Sattelauflieger (netto)40.000 €
davon Bereifung Sattelauflieger4.000 €
Nutzungsdauer Sattelauflieger9 Jahre
Kalkulationszinssatz5 %
Kfz-Steuer (Zugmaschine und Auflieger)900 € pro Jahr
Versicherungen (Haftpflicht, Kasko)8.000 € pro Jahr
Fahrerpersonalkosten inkl. Arbeitgeberanteile60.000 € pro Jahr
Sonstige Fixkosten (Stellplatz, Prüfungen, Telematik)2.000 € pro Jahr
Gemeinkosten je Fahrzeug20.000 € pro Jahr
Jahresfahrleistung108.000 km
davon mautpflichtig86.400 km
Einsatztage240 Tage
Einsatzstunden2.160 h
Dieselverbrauch30 l je 100 km
Dieselpreis (netto)1,40 € je l
AdBlue-Verbrauch2 l je 100 km
AdBlue-Preis (netto)0,50 € je l
Laufleistung der Bereifung150.000 km
Wartung und Reparatur0,09 € je km
Mautsatz0,35 € je km

Der Mautsatz ist ein gerundeter Beispielwert. Zum Vergleich: Nach Anlage 1 BFStrMG ergibt sich für einen Euro-VI-Sattelzug über 18 t mit fünf oder mehr Achsen in CO2-Emissionsklasse 1 aus den vier Teilsätzen 0,155 € + 0,023 € + 0,012 € + 0,158 € = 0,348 € je km (abgerufen am 14.10.2026). Für Ihre Kalkulation gilt der Satz Ihres Fahrzeugs nach der aktuellen Fassung.

Schritt 2: Fixe Kosten pro Jahr

KostenartRechenwegBetrag pro Jahr
Abschreibung Sattelzugmaschine(125.000 € − 5.000 €) ÷ 6 Jahre20.000 €
Abschreibung Sattelauflieger(40.000 € − 4.000 €) ÷ 9 Jahre4.000 €
Kalkulatorische Zinsen(120.000 € + 36.000 €) ÷ 2 × 5 %3.900 €
Kfz-SteuerBeispielwert900 €
VersicherungenBeispielwert8.000 €
FahrerpersonalkostenBeispielwert60.000 €
Sonstige FixkostenBeispielwert2.000 €
Summe fixe Fahrzeugkosten98.800 €

Die Zinsbasis von 78.000 € ist der halbe abzuschreibende Anschaffungswert beider Fahrzeugteile, jeweils ohne Bereifung – die Reifen stecken in Schritt 3.

Schritt 3: Variable Kosten je Kilometer

KostenartRechenwegBetrag je km
Diesel30 l ÷ 100 km × 1,40 €/l0,420 €
AdBlue2 l ÷ 100 km × 0,50 €/l0,010 €
Reifen(5.000 € + 4.000 €) ÷ 150.000 km0,060 €
Wartung und ReparaturBeispielwert0,090 €
Summe variable Kosten ohne Maut0,580 €

Die Maut steht bewusst nicht in dieser Summe: Sie fällt nur auf mautpflichtigen Strecken an und wird in Schritt 4 und bei jedem Auftrag mit den mautpflichtigen Kilometern gerechnet.

Schritt 4: Jahreskosten

PositionRechenwegBetrag pro Jahr
Fixe FahrzeugkostenSumme der Fixkostentabelle98.800 €
GemeinkostenBeispielwert20.000 €
Variable Kosten ohne Maut108.000 km × 0,580 €/km62.640 €
Maut86.400 km × 0,35 €/km30.240 €
Gesamtkosten pro Jahr211.680 €

Schritt 5: Kostensätze je Kilometer, Einsatztag und Stunde

KostensatzRechenwegErgebnis
Fixkosten inkl. Gemeinkosten pro Jahr98.800 € + 20.000 €118.800 €
Fixkosten je km118.800 € ÷ 108.000 km1,100 €
Variable Kosten je km (ohne Maut)Summe der Tabelle variable Kosten0,580 €
Maut je km (Durchschnitt)30.240 € ÷ 108.000 km0,280 €
Vollkosten je km211.680 € ÷ 108.000 km1,960 €
Tagessatz (Fixkosten je Einsatztag)118.800 € ÷ 240 Tage495,00 €
Fixkosten je Einsatzstunde118.800 € ÷ 2.160 h55,00 €
Vollkosten je Einsatztag (Durchschnitt)211.680 € ÷ 240 Tage882,00 €
Vollkosten je Einsatzstunde (Durchschnitt)211.680 € ÷ 2.160 h98,00 €

Probe: Die drei Kilometersätze ergeben zusammen die Vollkosten je Kilometer (1,100 € + 0,580 € + 0,280 € = 1,960 €). Stimmt die Probe nicht, steckt irgendwo ein Rechen- oder Zuordnungsfehler.

Schritt 6: Auftrag kalkulieren

Ein Kunde fragt eine Tour an: ein Einsatztag, 450 km, davon 400 km mautpflichtig, 24 t Ladung. Kalkuliert wird mit Tagessatz, variablem Kilometersatz, tatsächlicher Maut und einem Gewinnzuschlag von 10 % (Beispielwert).

PositionRechenwegBetrag
Fixkostenanteil1 Tag × 495,00 €495,00 €
Variable Kosten450 km × 0,580 €/km261,00 €
Maut400 km × 0,35 €/km140,00 €
Selbstkosten des Auftrags896,00 €
Gewinnzuschlag896,00 € × 10 %89,60 €
Angebotspreis netto896,00 € + 89,60 €985,60 €

Damit sind alle vier Bezugsgrößen aus Anhang I berechnet:

BezugsgrößeRechenwegErgebnis
Kosten je Fahrzeug (Jahr)Gesamtkosten pro Jahr211.680 €
Kosten je Kilometer211.680 € ÷ 108.000 km1,960 €
Kosten je Fahrt (dieser Auftrag)Selbstkosten des Auftrags896,00 €
Kosten je Tonne (dieser Auftrag)896,00 € ÷ 24 t37,33 €

Schritt 7: Deckungsbeitrag prüfen

Der Kunde bietet für dieselbe Tour 750,00 € netto. Ob sich der Auftrag lohnt, zeigt der Deckungsbeitrag: Erlös minus variable Kosten.

PositionRechenwegBetrag
Erlös (Angebot des Kunden)Beispielwert750,00 €
Variable Kosten inkl. Maut261,00 € + 140,00 €401,00 €
Deckungsbeitrag750,00 € − 401,00 €349,00 €
Fixkostenanteil des TagesTagessatz495,00 €
Ergebnis nach Vollkosten349,00 € − 495,00 €−146,00 €

Der Auftrag deckt die variablen Kosten und trägt 349,00 € zu den Fixkosten bei, die an diesem Tag ohnehin anfallen – Abschreibung, Versicherung und der fest angestellte Fahrer kosten auch, wenn der Lkw steht. Würde das Fahrzeug sonst stillstehen, ist der Auftrag besser als gar keiner. Die kurzfristige Preisuntergrenze liegt deshalb bei den variablen Kosten von 401,00 €, die langfristige bei den Selbstkosten von 896,00 €. Wer dauerhaft zu 750,00 € fährt, verliert mit jedem solchen Tag 146,00 €.

Wie die Fahrleistung den Kilometersatz verändert

Die Fixkosten inkl. Gemeinkosten von 118.800 € fallen unabhängig von der Fahrleistung an. Verteilt auf mehr Kilometer, sinkt ihr Anteil je Kilometer (Fixkostendegression). Angenommen sind unveränderte variable Kosten von 0,580 € je km und weiterhin 80 % mautpflichtige Strecke, also 0,280 € Maut je km:

JahresfahrleistungFixkosten je kmVollkosten je km
90.000 km1,320 €2,180 €
108.000 km1,100 €1,960 €
126.000 km0,943 €1,803 €

Auslastung ist damit der stärkste Hebel auf den Kilometersatz – und ein Grund, warum ein Betrieb mit schwacher Auslastung bei gleichem Fahrzeug höhere Preise braucht.

Wo Lehrbücher und Schemata unterschiedlich rechnen

Ein einheitliches, verbindliches Kalkulationsschema gibt es nicht. Anhang I der VO (EG) Nr. 1071/2009 beschreibt das Ziel – Kosten je Fahrzeug, Kilometer, Fahrt oder Tonne –, schreibt aber keinen Rechenweg vor. Lehrbücher, Kalkulationshilfen und Prüfungsaufgaben unterscheiden sich vor allem an den folgenden Stellen. In der Prüfung gilt immer die Vorgabe der Aufgabe; im Betrieb sollten Sie Ihre Annahmen festhalten und einheitlich anwenden.

StellschraubeIm BeispielAlternativeWirkung im Beispiel
Restwertohne RestwertRestwert abziehen (Sattelzugmaschine 24.000 €), Zinsen auf (Anschaffungswert + Restwert) ÷ 2Abschreibung und Zinsen zusammen 24.500 € statt 27.900 € pro Jahr, also 3.400 € weniger
AbschreibungsbasisAnschaffungswertWiederbeschaffungswerthöhere Abschreibung, wenn Ersatzfahrzeuge teurer werden
Aufteilung der Abschreibungvollständig zeitabhängig (fix)teils zeitabhängig, teils je KilometerTagessatz sinkt, Kilometersatz steigt
Fahrerpersonalkostenfix im Tagessatzeigener StundensatzFahrzeug inkl. Gemeinkosten 245,00 € je Tag (27,22 € je Stunde), Fahrer 250,00 € je Tag (27,78 € je Stunde); zusammen unverändert 495,00 € je Tag bzw. 55,00 € je Stunde
Gemeinkostenfester Betrag von 20.000 € je FahrzeugZuschlag von 10 % auf die Fahrzeugkosten16.144 € bei einer Basis ohne Maut, 19.168 € bei einer Basis mit Maut
Mautgetrennt nach mautpflichtigen Kilometernim Durchschnitts-Kilometersatz enthalten (0,280 € je km)verzerrt Touren mit hohem oder niedrigem Autobahnanteil
Reifenaus dem Anschaffungswert herausgerechnet, variabel je kmin der Abschreibung belassenzulässig, solange die Reifen nur an einer Stelle stehen

Typische Prüfungsfehler

  1. Zinsen auf den vollen Anschaffungswert. Im Beispiel ergäben sich 7.800 € statt 3.900 € – die Zinsen wären doppelt so hoch. Gebunden ist im Durchschnitt nur die Hälfte.
  2. Reifen doppelt erfasst. Wer die Bereifung im abzuschreibenden Anschaffungswert lässt und zusätzlich einen Reifensatz je Kilometer rechnet, zählt sie zweimal.
  3. Liter je 100 km nicht durch 100 geteilt. 30 l × 1,40 € ergibt 42 € – das sind die Kosten je 100 km, nicht je Kilometer.
  4. Maut auf alle Kilometer gerechnet. Mit 108.000 km × 0,35 € kämen 37.800 € statt 30.240 € heraus. Maut fällt nur auf mautpflichtigen Strecken an.
  5. Brutto und netto gemischt. Preise mit Umsatzsteuer gehören nicht in die Kostenrechnung eines vorsteuerabzugsberechtigten Betriebs.
  6. Bezugsgröße gewechselt. Einen Kilometersatz, der über alle gefahrenen Kilometer ermittelt wurde, nur auf die beladenen Kilometer eines Auftrags anzuwenden, lässt Leerkilometer ungedeckt. Wer Leerfahrten einpreisen will, muss das bewusst und offen tun.
  7. Zuschlag ohne Basis. Ein Gemeinkosten- oder Gewinnzuschlag ist erst eindeutig, wenn feststeht, worauf er sich bezieht.
  8. Deckungsbeitrag mit Gewinn verwechselt. Ein positiver Deckungsbeitrag heißt nur, dass der Auftrag mehr einbringt als seine variablen Kosten – Gewinn entsteht erst, wenn auch die Fixkosten gedeckt sind.
  9. Zu früh gerundet und ohne Einheiten gerechnet. Kilometersätze mit mindestens drei Nachkommastellen weiterrechnen und jede Zahl mit ihrer Einheit notieren (€ pro Jahr, € je km, € je Tag).

Expert-Statement · Bildungszentrum Verkehr

Schreiben Sie in der Prüfung jeden Zwischenschritt mit Einheit auf – „€ pro Jahr", „€ je km", „€ je Tag". Wer Einheiten mitführt, sieht sofort, wenn aus Kosten je 100 km versehentlich Kosten je Kilometer werden oder ein Jahresbetrag in einem Tagessatz landet. Und machen Sie am Ende die Probe: Fixkosten je km plus variable Kosten je km plus Maut je km müssen die Vollkosten je km ergeben.

Übungsaufgabe mit Lösung

Aufgabe: Solo-Lkw im Regionalverkehr

Ein Unternehmen setzt einen Solo-Lkw mit fest angestelltem Fahrer im Regionalverkehr ein. Alle Werte sind Beispielwerte.

GrößeBeispielwert
Anschaffungswert ohne Bereifung (netto)90.000 €
Nutzungsdauer6 Jahre
Kalkulationszinssatz6 %
Kfz-Steuer und Versicherungen6.000 € pro Jahr
Fahrerpersonalkosten48.000 € pro Jahr
Gemeinkosten je Fahrzeug10.000 € pro Jahr
Jahresfahrleistung80.000 km
davon mautpflichtig50.000 km
Einsatztage220 Tage
Variable Kosten ohne Maut0,45 € je km
Mautsatz0,25 € je km

a) Wie hoch sind die fixen Kosten einschließlich Gemeinkosten pro Jahr? Rechnen Sie linear ohne Restwert und mit kalkulatorischen Zinsen auf den halben Anschaffungswert.

b) Wie hoch sind die Gesamtkosten pro Jahr und die Vollkosten je Kilometer?

c) Wie hoch ist der Tagessatz?

d) Ein Kunde bietet für eine eintägige Tour über 300 km, davon 200 km mautpflichtig, 650,00 € netto. Wie hoch ist der Deckungsbeitrag, und deckt der Preis die Vollkosten?

Lösung

TeilaufgabeRechenwegErgebnis
a) Abschreibung90.000 € ÷ 6 Jahre15.000 €
a) Kalkulatorische Zinsen90.000 € ÷ 2 × 6 %2.700 €
a) Fixkosten einschließlich Gemeinkosten15.000 € + 2.700 € + 6.000 € + 48.000 € + 10.000 €81.700 €
b) Variable Kosten pro Jahr80.000 km × 0,45 €/km36.000 €
b) Maut pro Jahr50.000 km × 0,25 €/km12.500 €
b) Gesamtkosten pro Jahr81.700 € + 36.000 € + 12.500 €130.200 €
b) Vollkosten je km130.200 € ÷ 80.000 km1,6275 €
c) Tagessatz81.700 € ÷ 220 Tage371,36 €
d) Variable Kosten der Tour inkl. Maut300 km × 0,45 €/km + 200 km × 0,25 €/km185,00 €
d) Deckungsbeitrag650,00 € − 185,00 €465,00 €
d) Ergebnis nach Vollkosten465,00 € − 371,36 €93,64 €

Der Deckungsbeitrag von 465,00 € übersteigt den Tagessatz von 371,36 €: Der Preis deckt die Vollkosten und lässt 93,64 € Ergebnis. Die Vollkosten je Kilometer von 1,6275 € würden Sie in einem Angebot auf 1,63 € runden – im Rechenweg rechnen Sie mit dem ungerundeten Wert weiter.

Häufige Fragen zur Fahrzeugkostenrechnung

Gehört die Fahrzeugkostenrechnung zur IHK-Fachkundeprüfung Güterkraftverkehr?

Ja. § 4 GBZugV verweist für die fachliche Eignung auf die Sachgebiete in Anhang I Teil I der VO (EG) Nr. 1071/2009. Dort verlangt Sachgebiet E (kaufmännische und finanzielle Leitung des Unternehmens) unter Nr. 7, die Kostenbestandteile des Unternehmens zu kennen – fixe und variable Kosten, Betriebskosten, Abschreibungen – und die Kosten je Fahrzeug, Kilometer, Fahrt oder Tonne berechnen zu können.

Warum rechnet man kalkulatorische Zinsen auf den halben Anschaffungswert?

Weil das im Fahrzeug gebundene Kapital durch die Abschreibung jedes Jahr sinkt: Am Anfang ist der volle Anschaffungswert gebunden, am Ende der Nutzungsdauer nichts mehr. Im Durchschnitt ist bei linearer Abschreibung ohne Restwert die Hälfte gebunden. Mit Restwert rechnet man mit (Anschaffungswert + Restwert) ÷ 2. Zinsen auf den vollen Anschaffungswert sind ein typischer Fehler.

Sind Fahrerlohnkosten fixe oder variable Kosten?

Das hängt vom Schema und vom Arbeitsvertrag ab. Ein fest angestellter Fahrer kostet auch dann, wenn der Lkw steht; seine Personalkosten lassen sich deshalb als fixe Kosten in den Tagessatz einrechnen. Andere Schemata weisen sie als eigenen Stundensatz aus. Wird nach Stunden oder je Tour bezahlt, sind sie variabel. In der Prüfung gilt die Vorgabe der Aufgabe.

Was ist der Unterschied zwischen Deckungsbeitrag und Gewinn?

Der Deckungsbeitrag ist der Erlös eines Auftrags minus seine variablen Kosten. Er zeigt, wie viel der Auftrag zur Deckung der Fixkosten beiträgt. Gewinn entsteht erst, wenn alle Deckungsbeiträge zusammen die Fixkosten übersteigen. Kurzfristig kann ein Auftrag mit positivem Deckungsbeitrag unter Vollkosten sinnvoll sein, wenn das Fahrzeug sonst stünde; auf Dauer müssen die Preise die Vollkosten decken.

Muss ich in der Kostenrechnung die steuerliche AfA verwenden?

Nein. Die lineare AfA nach § 7 Abs. 1 EStG verteilt die Anschaffungskosten für die Steuer gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Die Kostenrechnung ist ein internes Instrument und kann mit der tatsächlich geplanten Nutzungsdauer, einem Restwert oder dem Wiederbeschaffungswert rechnen. Wichtig ist, dass die Annahmen offenliegen und einheitlich angewendet werden.

Welche Hilfsmittel sind in der Prüfung erlaubt?

Das regelt die Prüfungsordnung der zuständigen IHK. Die Prüfungsordnung der IHK für München und Oberbayern lässt zum Beispiel ausschließlich Taschenrechner zu, die netzunabhängig und nicht kommunikationsfähig sind (§ 6 Abs. 11). Prüfen Sie die Regeln Ihrer IHK vor dem Prüfungstermin.

Fazit

Die Fahrzeugkostenrechnung folgt einem festen Muster: fixe Kosten pro Jahr, variable Kosten je Kilometer, Gemeinkosten – daraus Tagessatz, Kilometersatz und für jeden Auftrag Selbstkosten und Deckungsbeitrag. Wer dieses Muster beherrscht und seine Annahmen offenlegt, löst jede Variante der Prüfungsaufgabe und kann im Betrieb begründet entscheiden, welche Aufträge sich tragen. Weitere Aufgaben im Prüfungsformat finden Sie im Beitrag Prüfungsfragen und Musterantworten; wenn es im ersten Anlauf nicht geklappt hat, hilft der Ratgeber IHK-Fachkundeprüfung nicht bestanden.

Sie bereiten sich auf die Fachkundeprüfung vor? Den gesamten Prüfungsstoff – auch die kaufmännische und finanzielle Leitung – behandelt unser Vorbereitungskurs zur Fachkunde im Güterkraftverkehr.


Alle Zahlen im Beispiel und in der Übungsaufgabe sind Beispielwerte zur Veranschaulichung des Rechenwegs. Rechtsgrundlagen abgerufen am 14.10.2026. Dieser Beitrag ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung. Stand: Oktober 2026 · Autor: Furkan Bakir · Bildungszentrum Verkehr.

Schritt für Schritt

So stellen Sie eine Fahrzeugkostenrechnung auf

In fünf Schritten von den Fahrzeugdaten bis zur Prüfung eines Auftragspreises.

  1. 1

    Eingangsdaten sammeln

    Notieren Sie Anschaffungswerte (netto, ohne Erstbereifung), Nutzungsdauer, Kalkulationszinssatz, Kfz-Steuer, Versicherungen, Personalkosten, Jahresfahrleistung, mautpflichtige Kilometer, Einsatztage und -stunden sowie Verbrauchs- und Preisdaten.

  2. 2

    Fixe Kosten pro Jahr berechnen

    Addieren Sie lineare Abschreibung, kalkulatorische Zinsen auf das durchschnittlich gebundene Kapital, Kfz-Steuer, Versicherungen, sonstige Fixkosten und – je nach Schema – die Fahrerpersonalkosten.

  3. 3

    Variable Kosten je Kilometer berechnen

    Rechnen Sie Kraftstoff, AdBlue, Reifen sowie Wartung und Reparatur auf einen Kilometer um. Die Maut führen Sie getrennt über die mautpflichtigen Kilometer.

  4. 4

    Gemeinkosten zuordnen

    Legen Sie Verwaltung und Disposition als festen Betrag je Fahrzeug um oder rechnen Sie einen Zuschlag – und halten Sie fest, auf welche Basis er sich bezieht.

  5. 5

    Kostensätze bilden und Aufträge prüfen

    Bilden Sie Vollkosten je Kilometer, Tagessatz und Stundensatz. Für jeden Auftrag berechnen Sie Selbstkosten und Deckungsbeitrag und vergleichen beides mit dem angebotenen Preis.

Quellen

  1. Verordnung (EG) Nr. 1071/2009, Anhang I Teil I Sachgebiete D und E sowie Teil II (konsolidierte Fassung vom 21.02.2022) – abgerufen am 14.10.2026 — Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union
  2. § 4 GBZugV – Fachliche Eignung – abgerufen am 14.10.2026 — Bundesministerium der Justiz
  3. § 5 GBZugV – Fachkundeprüfung – abgerufen am 14.10.2026 — Bundesministerium der Justiz
  4. Prüfungsordnung für Fachkundeprüfungen für den Straßenpersonen- und Güterkraftverkehr, § 6 Abs. 11 und 12 – abgerufen am 14.10.2026 — IHK für München und Oberbayern
  5. § 7 EStG – Absetzung für Abnutzung – abgerufen am 14.10.2026 — Bundesministerium der Justiz
  6. § 8 KraftStG – Bemessungsgrundlage – abgerufen am 14.10.2026 — Bundesministerium der Justiz
  7. Anlage 1 BFStrMG – Berechnung der Höhe des Mautsatzes – abgerufen am 14.10.2026 — Bundesministerium der Justiz
  8. § 15 UStG – Vorsteuerabzug – abgerufen am 14.10.2026 — Bundesministerium der Justiz

IHK-Fachkunde Güterkraftverkehr

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Furkan Bakir, M.Sc., MBA – Bildungszentrum Verkehr

Furkan Bakir, M.Sc., MBA

Fachbuchautor · Lehrbeauftragter · Vorstand STV e.V. · 15+ Jahre Verkehrsgewerbe

Gründer und Inhaber des Bildungszentrum Verkehr. Autor der dreibändigen Fachbuchreihe zur IHK-Fachkunde im Taxen- und Mietwagenverkehr (2025) und Spezialist für IHK-Fachkunde, Gründungsberatung und Förderung im Verkehrsgewerbe. Mehr über den Autor

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