Zurrmittel werden direkt an der Ladung befestigt (z.B. an Ösen oder Zurrpunkten der Maschine). Ermöglicht höhere Zurrkräfte als Niederzurren.
Direktzurren
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Verwandte Begriffe aus „Ladungssicherung"
Zurrmittel
Hilfsmittel zur Ladungssicherung: Zurrgurte (aus Polyester), Ketten, Drahtseilzüge. Auf dem Etikett eines Zurrgurts stehen nach EN 12195-2 u. a. die Zurrkraft (LC), die Norm-Handkraft (SHF) und die Norm-Spannkraft (STF, die mit normaler Handkraft erreichbare Vorspannkraft). Zurrgurte dürfen kein CE-Zeichen tragen – ein CE-Zeichen kann auf eine Fälschung hindeuten.
Ablegereife (Zurrmittel)
Ein Zurrmittel muss außer Betrieb genommen werden, wenn es sichtbare Schäden aufweist: Schnitte, Abrieb, Verknoten, Chemikalienbefall, stark verblasste oder fehlende Etiketten. Regelmäßige Prüfung durch befähigte Person ist Pflicht.
Gleitreibbeiwert (μ)
Kennzahl für die Reibung zwischen Ladung und Ladefläche. Glatte Materialpaarungen (z. B. Holzpalette auf Metall) haben niedrige Werte, rutschhemmende Matten deutlich höhere; anerkannte Werte stehen in VDI 2700 und EN 12195-1 bzw. in Herstellerangaben. Je höher der Wert, desto weniger Zurrmittel werden benötigt.
Lastverteilungsplan
Grafische Darstellung, meist vom Fahrzeug- oder Aufbauhersteller, die zeigt, welche Ladungsmasse an welcher Stelle der Ladefläche zulässig ist, ohne zulässige Achslasten oder das zulässige Gesamtgewicht zu überschreiten. Hilft bei der Beladungsplanung und bei der Dokumentation einer ordnungsgemäßen Beladung.