Zwischenstaatliche Vereinbarungen, die den Straßengüterverkehr zwischen zwei Ländern regeln: Kontingente für Fahrten, Kabotageverbote. Auf ihrer Grundlage gibt das BALM bilaterale Genehmigungen (Einzelfahrt- und Zeitgenehmigungen) für zahlreiche Staaten an Unternehmen mit Sitz in Deutschland aus (§ 8 GüKGrKabotageV).
Bilaterales Abkommen
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Verwandte Begriffe aus „International"
NCTS – Neues computergestütztes Transitsystem
EU-weites System für das elektronische Zolltransitverfahren T1/T2. Ermöglicht die Begleitung von Zollgütern durch mehrere EU-Mitgliedstaaten ohne neue Zollanmeldung an jeder Grenze. Eröffnungs- und Erledigungsmeldungen vollständig elektronisch.
Zolllager
Zollrechtlich zugelassenes Lager zur Einlagerung von Nicht-EU-Waren ohne sofortige Entrichtung von Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer. Nützlich für Import-Spediteure, die Waren zwischenlagern und je nach Marktlage verzollen wollen.
ATA-Carnet
Internationales Zolldokument für die vorübergehende Ausfuhr und Einfuhr von Waren (z.B. Musterkoffer, Ausrüstung, Messegüter) ohne Zahlung von Zöllen. Gültig in über 80 Ländern. Ausstellung durch die IHK.
Präferenznachweis (Präferenzursprung)
Nachweis des präferenziellen Ursprungs einer Ware, von dem Zollvergünstigungen (Präferenzzölle) nach Freihandelsabkommen (z.B. EU-UK) abhängen. Es gibt förmliche Präferenznachweise (z. B. EUR.1) und nicht-förmliche (z. B. Ursprungserklärung auf der Rechnung bzw. Erklärung zum Ursprung). Nicht zu verwechseln mit dem Ursprungszeugnis: Es belegt den nichtpräferenziellen Ursprung (Art. 61 Abs. 3 UZK), wird in Deutschland u. a. von den IHKs ausgestellt und bringt keine Zollpräferenz.